Die Wirtschaftskammer Oberösterreich bestätigt, was Heumader Innovation schon seit Jahren vorantreibt: Roboter, autonome Fahrzeuge und intelligente Maschinen werden im Arbeitsalltag unerlässlich.

Wie neue Produktionswege in Zukunft konkret funktionieren und welche Tools die Industrie dafür verwenden wird, darüber sprachen kürzlich Experten bei der Veranstaltung „Zukunft Produktion 2026“. Demnach liegt in der KKI (körperliche künstliche Intelligenz) der Schlüssel.

„Wahre Intelligenz kann nur entstehen, wenn die KI einen Körper hat, mit der Umwelt interagieren und etwas ausprobieren kann. Beispiele dafür sind humanoide Roboter, kompetente Maschinen oder autonome Fahrzeuge und Drohnen.“

Thomas Bauernhansl, Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung

Experten sind sich einig, dass Investitionen in physische KI teuer und risikoreich sind und daher Kooperation sinnvoll wären, weil einzelne Unternehmen diese Herausforderungen oft nicht alleine stemmen können.

„Jeder, der nach 2030 noch relevant sein will, muss Änderungen jetzt vorantreiben. Weiterzumachen wie bisher, wird sich in den meisten Bereichen niemand mehr leisten können.“

Ing. Gerold Heumader, Heumader Innovation GmbH

Die Lösungen von Heumader Innovation sind iterativ und starten mit einem überschaubarem Budget für den Investor.

Robotik-Lösungen für die Produktion von Heumader Innovation

In vielen Bereichen der Industrie werden bereits mobile Roboter sinnvoll eingesetzt. Wer in gute, mobile Roboter-Lösungen investiert, hat auch bereits für die Zukunft vorgesorgt: neben sofortigen Einsparungen durch einen mobilen Roboter, ist der Weg Richtung KKI (physische KI) gleich mal geebnet und der Unternehmer somit dem Mitbewerber einen Schritt voraus.

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Albert Einstein

Risiko minimieren, Chancen nutzen

Die nächste große KI-Entwicklung werde nicht mehr im Digitalen, sondern in der realen Welt stattfinden. Davon sind jedenfalls Experten überzeugt.

„Physische KI ist in Oberösterreich bereits Realität. Die Entwicklung muss am Standort stattfinden. Wenn wir physische KI nicht beherrschen, wandert die Wertschöpfung ab. Das gefährdet unseren Wohlstand.“

Michael Haslgrübler, Pro2Future

Pro2Future arbeitet seit Jahren eng mit Unternehmen an diesen Technologien. Physische KI begleitet den Produktionsalltag, sieht Defekte vorher, fertigt Produkte, greift und bewegt Objekte und unterstützt den Menschen mit Systemen wie Exoskeletten körperlich.

Das Risiko hoher Investitionen minimieren möchte auch das EDIH-AI5Innovation-Programm „Test before Invest“. Es soll Betrieben ermöglichen, neue Technologien vor einem Investment unter realen Bedingungen zu erproben. In einer Breakout- Session präsentierte der Mechatronik-Cluster Use Cases von Unternehmen, die das Programm bereits genutzt haben. Die EU-Kommission und das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus fördern TbI-Projekte zu 100 %.

Menschliches Fachwissen trainiert KI

KI besitzt auch großes Potenzial, den Ressourcenverbrauch zu optimieren.

„Viele Maschinen arbeiten nur 28 % ihrer Einschaltzeit produktiv, der Rest ist Leerlauf und kostet Energie.“

Roman Froschauer, FH Oberösterreich

Mit „Hybrid Modelling“ können Unternehmen das Wissen der Fachkräfte mit den Stärken moderner KI verbinden, so die Trainingszeiten für die KI verkürzen und den Energieverbrauch reduzieren. Entscheidend bei der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI ist das menschliche Vertrauen in die KI.

„Wenn Menschen verstehen, wie die KI denkt, akzeptieren sie sie besser, treffen selbst häufiger richtige Entscheidungen und erkennen Fehlentscheidungen schneller.“

Sandra Maria Siedl, LIT Robopsychology Lab der JKU Linz

Quelle: OÖ Wirtschaft